Herzlich Willkommen auf der Homepage der Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung


 

Juli 2021

 

Gesucht wird ein Verein

 

der Lust auf guten und nachhaltigen Tierschutz hat, 

der keine Angst vor einer großen Aufgabe hat und 

der Verantwortung nicht scheut.

 

 

 

Die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung sucht einen verantwortungsbewussten Verein, der Interesse daran hat, ein Tierheim in Bulgarien zu übernehmen. 

 

Es handelt sich um ein Tierheim mit etwa 200 Hunden inklusive eines ganzjährigen Kastrationsprogramms. Dieses ist unerlässlich, wenn man langfristig etwas erreichen und verändern möchte. Sämtliche Zulassungen und Zertifizierungen liegen vor. D.h., wenn der deutsche Verein die Genehmigung nach §11 Abs. 1 Nr. 5 Tierschutzgesetz hat, kann er mit TRACES legal Tiere aus dem Tierheim in Bulgarien nach Deutschland holen.

 

- Großraumtierheim mit kleineren Bereichen,

- Infrastruktur ist vorhanden, d.h. Gebäude, ausgestatteter OP

- Ganzjähriges Kastrationsprogramm (Hunde und Katzen) im Tierheim

 

Nachdem ein anderer Verein sich im vergangenen Jahr zurückgezogen hat, ist die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung im Notfall übergangsweise eingesprungen. Sie hat den Grundstein in dem Tierheim gelegt und alle Hunde grundimmunisiert. Auf diese Weise wurde der Infektionsdruck gesenkt. Das heißt, ein Verein, der das Tierheim übernimmt, fängt nicht bei Null an.

 

Die Tierheimleiterin sowie der stellvertretende Tierheimleiter haben langjährige Erfahrung und organisieren die Angelegenheiten vor Ort.

 

Aufgaben des deutschen Vereins wären:

-       Kontrolle des Tierheims vor Ort

-       Vermittlung von Hunden

-       Steigerung des medizinischen Niveaus (die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung unterstützt hierbei)

-       Bereitstellung von Geldern zur Finanzierung der laufenden Kosten

 

Selbstverständlich steht die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung bei Bedarf in allen Angelegenheiten beratend zur Seite.

 

Wenn diese Ausschreibung Ihr Interesse geweckt hat, melden Sie sich bitte mit einer Vorstellung Ihres Vereins und Ihrer bisherigen Tätigkeiten und Qualifikationen unter:

info@bernd-stephan-tierschutz-stiftung.de

 

Diese Anzeige darf weitläufig geteilt werden und wir erteilen Datenfreigabe an alle mit Tierschutz befassten Personen.

 


 

Juni 2021

 

Einsatz der Rehkitzrettung Bad Vilbel

 

Am 17. Juni 2021 sollten einige Wiesen im Krebsbachtal in Niddatal gemäht werden. In Abstimmung mit den Landwirten, dem zuständigen Jagdpächter und der Initiative Rehkitzrettung Bad Vilbel wurde im Vorfeld das Vorgehen organisiert. Um 4:15 Uhr ging es – noch in der Morgendämmerung – los, am vereinbarten Treffpunkt warteten die Ehrenamtlichen, die alle schon bei einigen Einsätzen dabei waren, bereits.

 

Wir teilten uns in zwei kleine Teams à vier Personen auf und fuhren zu zwei unterschiedlichen Wiesen, die „gesichert“ werden mussten. Sichern bedeutet, dass die Wiesen vor der Mahd nach ganz jungen Rehkitzen abgesucht werden, die auf ihren Liegeplätzen verharren und sich noch nicht von diesen fortbewegen. In den ersten zwei Lebenswochen verfügen die Kitze nur über einen Duck- und noch nicht über einen Fluchtinstinkt, weshalb sie der Gefahr ausgesetzt sind, von der Mähmaschine erfasst und verletzt oder getötet zu werden.

 

Zu jedem Team gehörte ein Drohnenpilot, der die Wiesen mit der Drohne, an der eine Wärmebildkamera angebracht ist, überfliegt und absucht. Es ist spannend, dies das erste Mal zu sehen. Die Drohnen bringen eine wahnsinnige Zeitersparnis für alle Helfer und sind zudem, und das ist noch wichtiger, sicherer als das Absuchen der Wiesen per pedes. Die Randgebiete der Wiesen, die durch hohe Bäume oder dichte Büsche verdeckt und für die Drohne unübersichtlich waren, suchten wir zu Fuß ab. Bald merkte ich, wie schwierig es ist, das sehr hohe Gras gewissenhaft zu durchsuchen, denn nicht selten reicht es bis über die Hüfte und es ist nicht nur sehr mühsam, sondern auf sehr großen Flächen auch fast unmöglich, alle Stellen bis auf den Boden nach Kitzen ganz sicher zu durchsuchen.

Wenn die Drohne auf dem Bildschirm, den der Drohnenpilot in der Hand hält, einen roten Punkt anzeigt, starten die Rehkitzretter und werden per Funk an die entsprechende Stelle navigiert. Der Weg durch das hohe, nasse Gras ist beschwerlich. Aufgeregt läuft man auf den roten Punkt zu um zu überprüfen, ob sich nicht vielleicht doch ein Tier dort aufhält. Die Wärmebildkamera zeigt nämlich auch Stellen an, an denen bis vor kurzem noch Rehe oder größere Kitze gelegen haben, denn der Boden ist von der Körperwärme der Tiere noch so erwärmt und hebt sich optisch auf dem Bildschirm mit einem roten Punkt von der kühlen Umgebung ab. Wenn man mit der Drohne dann tiefer fliegt, kann man den Boden genau absuchen und sieht die platt gelegenen Halme. 

 

Bei ganz kleinen Kitzen gilt es, diese sachkundig in Sicherheit zu bringen. Das Team der Rehkitzrettung Bad Vilbel hat schon einiges an Erfahrung gesammelt und leitet mich an. Kitze dürfen nicht mit bloßen Händen angefasst werden, man zieht sich Handschuhe über und nimmt Grasbüschel in die Hand, um das Kitz vor der Hand und Geruchsübertragung des Menschen zu schützen, damit die Ricke später ihr Kitz wieder annimmt. Die ganz kleinen Kitze werden dann vorübergehend in einer mit Gras ausgelegten Box untergebracht und aus der Wiese getragen. Umgehend nach der Mahd werden sie an der Stelle wieder freigelassen, an der sie gefunden wurden.

Einige Kitze waren schon groß genug, um selbständig zu fliehen. Essentiell ist, dass nicht zu viel Zeit zwischen der Suche und der Mahd liegt, denn die Kitze, die schon fliehen, könnten zurück in die Wiese rennen und dann doch von der Mähmaschine erfasst werden.

 

Wir waren durchaus erfolgreich, denn es hatten sich einige Kitze in den hohen Wiesen versteckt, die so gerettet werden konnten. Kurz nachdem wir die Wiesen fertig abgesucht hatten, kam der Landwirt mit der Mähmaschine und konnte die gesicherten Wiesen mähen.

Bei meinem ersten Einsatz konnte ich mich davon überzeugen, dass die Rehkitzrettung sehr notwendig ist und gemeinschaftlich von Landwirten, Jagdpächtern und Tierfreunden sehr effektiv umgesetzt wird. Für mich war es eine besondere Erfahrung und ich werde gerne im nächsten Jahr wieder helfen!

 

Gleichzeitig zu diesem fand noch ein Einsatz der Rehkitzrettung in Harheim statt. Nach dem kommenden Wochenende wird die Mähsaison aller Voraussicht nach beendet sein. An dieser Stelle möchten wir noch einmal ein großes Dankeschön an die Organisatoren und Helfer aussprechen, die sich mit großem Einsatz alle ehrenamtlich engagieren. Die Rehkitzretter Bad Vilbel sind im Frühling in der Zeit des Mähens dauerhaft im Einsatz. 

 

Wenn Sie die Initiative mit einer Spende unterstützen möchten, tragen Sie als Verwendungszweck bei Ihrer Überweisung bitte „Rehkitzrettung“ ein.

 

Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung 

IBAN: DE25 5125 0000 0001 1206 20

BIC: HELADEF1TSK

 


 

31. März 2021

 

Heute haben wir den Startschuss für eine gute Zusammenarbeit der Tierheime in Dobrich und Schumen gegeben. Die Tierheimleiterin aus Schumen, Zlatina, der Tierarzt Angel und ich sind morgens vom Tierheim in Schumen mit einigen medizinischen Utensilien im Gepäck nach Dobrich aufgebrochen. Nach knapp eineinhalb Stunden Fahrzeit sind wir dort angekommen und wurden sehr freundlich empfangen. Unsere Mission war es, den alten Hunden, die schon seit Jahren im Tierheim leben, die Zähne zu sanieren und einen Hund mit Tumor zu operieren. Die Zahngesundheit der Hunde ist mindestens so wichtig wie die unsere und wurde leider über viele Jahre von dem deutschen Verein, der das Tierheim betreute, versäumt. Karies und kranke Zähne verursachen nicht nur Schmerzen und beeinträchtigen insgesamt das Wohlbefinden der Hunde, sie können auch Folgekrankheiten und Infektionen hervorrufen.  

 

Jedes Tier in der Obhut der Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung erhält die identische medizinische Versorgung, egal ob es zur Vermittlung steht oder dafür zu ängstlich ist. Jeder Hund wird regelmäßig gegen Parasiten behandelt werden, jeder Hund wird grundimmunisiert werden und seine jährliche Impfung erhalten und medizinisch behandelt, wenn es notwendig ist. Wir mussten leider feststellen, dass unter dem Verein, der das Tierheim vorher betreut hatte, nur selektiv geimpft wurde und Hunde teils offensichtlich über einen langen Zeitraum Schmerzen litten, ohne dass die Ursache abgeklärt wurde. All das holen wir nun nach. 

 

Nach einem kurzen Austausch mit Nikolai, dem stellvertretenden Tierheimleiter und Tatiana, der Dobricher Tierärztin, ging es an die Arbeit. Der Operationsraum, den die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung im Jahr 2019 mit 5.000 Euro finanziert hatte, wurde vorbereitet, das Ultraschallgerät für die Zähne aufgebaut und die Instrumente bereitgelegt. 

 

Während die Tierärzte sich im Operationsraum an die Arbeit machten, führte Nikolai Zlatina über das Tierheimgelände, zeigte und erklärte ihr alles. Die beiden Tierheime sind vollkommen unterschiedlich organisiert, beide Formen haben Vor- und Nachteile. Der Austausch ist wichtig, damit wir voneinander lernen und auf beiden Seiten besser werden können.

 

Unsere erste Patientin war Gali, eine etwa 13-jährige Hündin, die ein Zuhause sucht. Sie hatte einen etwa faustgroßen Hauttumor, den ich bei meinem Aufenthalt im Tierheim in der vorhergegangenen Woche entdeckt hatte. Tatiana assistierte Angel beim Entfernen des Tumors, danach wurden der armen Gali die Zähne gereinigt und drei Zähne und eine Mini-Warze am Augenlied entfernt. Sie bekommt nun über einige Tage Schmerzmittel und dann wird es ihr viel besser gehen! Sie wird in Kürze geimpft und steht dann auch zur Vermittlung! 

 

Die nächste Patientin war Rosy, eine sehr liebebedürftige, etwa 11-jährige Hündin mit massiven Knieproblemen. Vergangenen Samstag ließen wir Röntgenbilder anfertigen, da sie ein sehr auffälliges Gangbild zeigt. Ihre Knie sind kaputt und man wird daran nichts mehr ändern, aber sie sollte regelmäßig Schmerzmittel erhalten. Hierfür suchen wir Paten, denn dafür benötigen wir etwa 30 Euro im Monat. Rosy wurden die Zähne gereinigt und einige kariöse Zähne entfernt. Auch sie steht zur Vermittlung und würde sich freuen, ihren Lebensabend in einem liebevollen Zuhause zu verbringen. Aufgrund ihres Handicap sollte dieses ebenerdig sein, da sie keine Treppen laufen kann. Lange Spaziergänge wird sie nicht meistern können, aber kürzere Ausflüge und viele olfaktorische Eindrücke wären wunderbar für sie. Rosy hat mittlerweile eine Pflegestelle in Deutschland gefunden und hat sogar schon Interessenten!

 

rechts: Rosy in ihrer Pflegestelle in Deutschland

 

unten: Rosy noch im Tierheim in Dobrich


Nach Rosy kam die liebe Dolly an die Reihe. Sie soll schon 12 Jahre sein und auch hat in ihrem Leben noch keinen „Zahnarzt“ gesehen. Viele Zähne mussten daran glauben, aber in einigen Tagen wird es ihr besser gehen. Aktuell bekommt sie natürlich regelmäßig ein Schmerzmittel. Dolly ist eine eher ruhige, aber sehr freundliche Hündin, für die wir uns ein Zuhause wünschen, indem sie noch einmal erleben darf, dass ein Hundeleben auch schön sein kann! Ihr linkes Auge ist schon trüb, ob sie noch Schattierungen sehen kann oder schon vollkommen blind auf dem Auge ist, können wir leider nicht sagen, aber sie findet sich auch mit einem Auge sehr gut zurecht.


Dann kam Maria Velikova, die langjährige Tierheimleiterin und eine der Vorkämpferinnen des Tierschutzes in Bulgarien, um ums Frühstück zu bringen und wir tauschten uns aus. 

 

Cherie ist ein lieber Schatz, der schon elf lange Jahre im Tierheim leben soll. Sie zählt zu unseren Notfällen und wir werden alles daransetzen, dass diese alten Hunde, die in ihrem Leben noch nie etwas Schönes erlebt haben, noch einmal die Chance bekommen, das Tierheim zu verlassen und verwöhnt zu werden. (Cherie hat mittlerweile eine Endstelle gefunden und ist gut in Deutschland angekommen!)

Nach Cherie war Lora an der Reihe. Sie ist noch nicht so alt, aber auch ihr mussten einige Zähne entfernt werden, die schon tot und verfärbt waren. Die Vorsorge, das Entfernen von massivem Zahnbelag, ist sehr wichtig, um die Zähne so lange wie möglich erhalten zu können. Lora ist noch ein wenig ängstlich bei fremden Menschen, aber wir hoffen, dass auch sie bald die Möglichkeit hat auszureisen. 

 

Danach kam eine kleine Hündin an die Reihe, Reny, die aus medizinischen Gründen rekordverdächtig war und ihren Weg ins Guinessbuch der Rekorde finden könnte, allerdings nicht unbedingt positiv. Ihm mussten sage und schreibe 21 Zähne entfernt werden. Alle Zahnpatienten, die nun so gut wie keine Zähne mehr haben, werden jetzt im Auslauf für alte Hunde untergebracht und sie bekommen zukünftig eingeweichtes Trockenfutter gemischt mit Nassfutter.

 

links: die liebe Reny

 

unten: gezogene Zähne


Der nicht mehr ganz junge Rüde Schischo zeigte ein ganz schreckliches Gangbild und wurde am Samstag geröntgt. Nicht nur seine Vorderpfote ist schief, die Röntgenbilder zeigen auch eine alte Oberschenkelfraktur. Bei einer so alten Fraktur kann man leider nichts mehr korrigieren und er muss mit diesem Handicap leben. Aber wir haben wenigstens seine Zähne saniert und das war auch höchste Zeit. Sicher hatte er lange Zahnschmerzen, die nun endlich der Vergangenheit angehören.

Nun ist Schischo bereit für eine Vermittlung. Er soll es noch einmal richtig schön haben und wir suchen für ihn ein ebenerdiges Gnadenplätzchen. Die regelmäßige Gabe von Schmerzmitteln wäre für seine alten Knochen gut und würde ihm das Leben erleichtern. Da Schischo keine langen Spaziergänge mehr machen kann, wäre ein kleiner Garten für ihn wünschenswert, damit er sich auch einmal in die Sonne legen kann.

 

Der nächste Zahnpatient war der kleine Eli, ein niedlich aussehendes „Plüschhündchen“. Eli zeigte sich als ganz ruhiger, eher zurückhaltender Geselle und lebt mit den Senioren in einem Auslauf. Auch Elis Zähne wurden von massivem Zahnstein befreit und ihm mussten diverse Zähne gezogen werden. Sein linkes Vorderfüßchen ist vollkommen verdreht, so dass er es kaum benutzen kann. Laufen fällt ihm ein wenig schwer, weshalb auch er keine langen Spaziergänge mehr wird machen können. Für ihn suchen wir ebenfalls ein liebevolles Zuhause, ebenerdig und mit Gärtchen, damit der anspruchslose Opi endlich glücklich wird und noch einmal erfahren darf, wie sich ein weiches Körbchen und gute, häusliche Fürsorge anfühlt.

 

Milda kam als letzter Hund an diesem Tag auf den Behandlungstisch. Nach über acht Jahren im Tierheim war Mildas Gebiss in einem fürchterlichen Zustand. Ihre Zähne wurden mit einem Ultraschallgerät von massivem Zahnstein befreit und dann kam das ganze Ausmaß erst richtig zutage. Die Zähne waren größtenteils schon abgestorben und wurden nur noch vom Zahnstein an ihrem Platz gehalten. Sie sind fast schon von selbst ausgefallen…... :-(( Milda ist nun bereit für die Vermittlung, denn wir sind der Ansicht, dass acht Jahre Tierheim wirklich mehr als genug sind!


 

Wir haben noch sehr viel Arbeit vor uns, sind aber doch froh, dass wir uns nun ganzheitlich um die Hunde im Tierheim in Dobrich kümmern und das Tierheim vor allem medizinisch auf einen ganz anderen Stand bringen können! 

 

Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende unter dem Stichwort „Tierheim Dobrich“, denn dies erfordert nicht unerhebliche Mittel.

 

IBAN: DE25 5125 0000 0001 1206 20

BIC: HELADEF1TSK


 

Dobricher Hunde suchen ihren Impf-Schutzengel

 

Impfungen können Leben retten!

Und ganz besonders in einem Land wie Bulgarien, in denen ein massiver Infektionsdruck herrscht, da dort die wenigsten Hundehalter ihr Tier impfen lassen und es Tausende von herrenlosen Hunden gibt.

 

Derzeit beherbergt das Dobricher Tierheim etwa 180 Hunde, sodass die schnelle Ausbreitung von Infektionskrankheiten bei Ausbruch nicht verhindert werden könnte. Daher ist es unabdingbar, dass jeder Hund seine Grundimmunisierung sowie die jährliche Auffrischimpfung erhält, das ist das absolute Minimum. 

 

Hier erfahren Sie mehr darüber, wie Sie helfen können!

 


Das Jahr 2020 und der Tierschutz...

An dieser Stelle möchten wir allen Tierfreunden und Unterstützern im Jahr 2020 von Herzen danken! 

 

Wir können wohl alle sagen, dass das Jahr 2020 kein einfaches war und uns nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie vor viele Herausforderungen gestellt hat.

 

Viele Menschen haben ihre Arbeitsstelle verloren oder wurden in Kurzarbeit geschickt. Das hat natürlich auch Konsequenzen für gemeinnützige Organisationen, die von Spenden abhängig sind. Aber die Tiere in unserer Obhut haben auch im Winter Hunger und benötigen ein Dach über dem Kopf...

 

Wir hoffen, dass das Neue Jahr besser wird und dass wir unsere Projekte unverändert und in gleichgroßem Umfang weiterführen können. Dafür sind wir auch auf Ihre Hilfe angewiesen.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Vierbeinern eine ruhige Adventszeit, schöne Weihnachten und alles Gute für 2021 – vor allem natürlich Gesundheit!

 

Noch eine wichtige Information: Für Spenden bis 200 Euro können Sie sich unter diesem Link die Vereinfachte Spendenbescheinigung herunterladen und zusammen mit einer Kopie Ihres Kontoauszugs beim Finanzamt einreichen.

 


Die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung                                                                 finanziert weiterhin das Tierheim in Dobrich

 

 

Seit vielen Jahren haben Bernd Stephan und die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung das Tierheim in Dobrich finanziell unterstützt.

 

Im Jahr 2014 wollte der deutsche Verein Streunernothilfe Grenzenlos e.V. dieses Tierheim übernehmen und hat die Verantwortung für dieses bulgarische Tierheim zugesagt. Bernd Stephan hat die Vollfinanzierung für das Tierheim in Dobrich mit etwa 600 Hunden übernommen. Die Zahlungen gingen an den oben genannten Verein.

 

Diese anfangs bestehende Vollfinanzierung der laufenden Kosten wurde nach wenigen Jahren auf etwa 85 Prozent reduziert. Die Differenz trug der deutsche Verein, der inzwischen entsprechende Einnahmen über Tiervermittlungen generierte.

 

Die laufenden Kosten setzen sich zusammen aus Gehältern für die Mitarbeiter in Dobrich inklusive Tierärztin, Futter, Medikamente, Pacht für das Gelände, Wasser und Elektrizität, laufende Kosten für das Tierheimauto.

 

2019 wurde auf Bitten der Streunernothilfe Grenzenlos e.V. von der Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung noch ein neuer Operationsraum für 5000 Euro vollfinanziert.

Leider zieht die Streunernothilfe Grenzenlos sich nun kurzfristig und für uns völlig überraschend zum 31. August 2020 aus dem Projekt zurück.

 

Die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung nimmt ihre Verantwortung den Tieren und Mitarbeitern gegenüber jedoch sehr ernst und steht zu ihrem Wort. Sie wird das Tierheim in Dobrich nicht im Stich lassen und wird weiterhin die Versorgung der Hunde monetär sicherstellen sowie die Finanzierung von Kastrationen von Hunden und Katzen im Tierheim.

 

Die monatlich anfallenden Kosten sind nicht unerheblich, weshalb wir Sie bitten, das Tierheim mit einer Spende unter dem Stichwort "Tierheim Dobrich" zu unterstützen. Für jede Hilfe sind wir dankbar.

 

Die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung dankt der Tierheimleiterin Maria Velikova, die sich seit über 20 Jahren unermüdlich für die bedürftigen Tiere in ihrem Heimatland Bulgarien einsetzt und dem Tierheim-Team vor Ort, das 365 Tage im Jahr für die Hunde und Katzen in ihrer Obhut da ist.Seit vielen Jahren haben Bernd Stephan und die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung das Tierheim in Dobrich finanziell unterstützt.

 

 


 

Wichtiger Hinweis

 

Die Ausstellung der Zuwendungsbestätigungen für das vergangene Jahr ist noch nicht abgeschlossen.

Bitte beachten Sie, dass Sie für Spenden bis 200 Euro den Vereinfachten Zuwendungsnachweis nutzen können. Sie finden ihn zum Download hier.

 

Um die Administrationskosten für die Stiftung so gering wie möglich zu halten, versenden wir die Zuwendungsbestätigungen per Email. Sollte uns Ihre Emailadresse noch nicht vorliegen, wären wir dankbar, wenn Sie sie uns zukommen lassen könnten unter: info@bernd-stephan-tierschutz-stiftung.de

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 


 

Stichwort Rehkitzrettung!

 

Liebe Tierfreunde und Unterstützer,

 

wir möchten Sie auf eine Tierschutz-Initiative in der Region aufmerksam machen und um  Ihre Unterstützung bitten. Die ehrenamtliche tätige Rehkitzrettung Bad Vilbel.

 

Jedes Frühjahr sterben Tausende von Rehkitzen einen grausamen Tod durch Mähmaschinen. Grund hierfür ist, dass Rehkitze in den ersten zwei Wochen ihres Lebens noch keinen Fluchtreflex entwickelt haben. Ihre Mütter legen sie im hohen Gras ab. Klein, geruchlos und mit dem ausgeprägten Instinkt, sich bei Gefahr flach zu ducken und nicht zu flüchten macht es sie zu leichten Opfern der Mähmaschinen.

 

Laut einem veröffentlichten Kitzreport 2019 wurden von 17 aktiven Gruppen auf 3.845 ha Grünfläche 1.164 Kitze gerettet. (Quelle: www.rekitzrettung-hilfe.de) Nach Expertenschätzungen werden ohne vorheriges Absuchen pro 100 ha Grünland 4 Kitze getötet oder verstümmelt.

 

Kitze sind im hohen Gras nicht leicht zu finden. Hier bietet die moderne Technik der Drohne mit Wärmebildkamera eine sehr viel effektivere Alternative zur Begehung. Man kann eine größere Fläche in kürzerer Zeit absuchen und es sind weniger Helfer notwendig.

 

Im Jahr 2019 haben Bad Vilbeler Tierfreunde die Rehkitzrettung Bad Vilbel ins Leben gerufen. In Absprache mit dem Landwirt und dem zuständigen Jagdpächter fliegen sie die Wiesen, meist in den frühen Morgenstunden, mit einer Drohne ab, um Rehkitze zu finden und aus der Wiese herauszutragen. Unmittelbar im Anschluss daran wird die Wiese gemäht. 

 

Dieses Jahr konnten schon einige Kitze vor dem – ohne die Retter sicheren – Tod gerettet werden. Hierbei kamen überwiegend zwei Drohnen mit Wärmebildkamera zum Einsatz, deren Anschaffung von einem großzügigen Spender ermöglicht wurde. 

Die Gruppe, zu der auch drei Drohnenpiloten gehören, engagiert sich ehrenamtlich für die Rehkitzrettung. Für die durch den Einsatz der Drohnen anfallenden weiteren Kosten für Akkus, Wartung und ggf. Reparatur der Drohnen etc. ist die Initiative deshalb auf Spenden angewiesen. Die Spendensammlung erfolgt durch die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie das Projekt mit einer Spende unterstützen würden.

 

Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung

IBAN: DE25 5125 0000 0001 1206 20

BIC: HELADEF1TSK

Verwendungszweck: Rehkitzrettung 

 

Bei Spenden bis 200 Euro können Sie sich unter folgendem Link die Vereinfachte Zuwendungsbestätigung herunterladen.


 

Die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung hat ein neues Pferd gerettet. Wir suchen nun dringend nach Paten für Fleur de Marie. Lesen Sie mehr hier...

 


 

Ausschreibung

 

Die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung und Grund zur Hoffnung e.V. stellen 

6 x 500 Euro für Kastrationen zur Verfügung!

 

Da die Kastration von herrenlosen Tieren eine der wichtigsten Säulen im Tierschutz ist, stellen die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung und Grund zur Hoffnung e.V. gemeinsam für sechs Tierschutzvereine je 500 Euro für die Kastration von Straßenkatzen bereit!

 

Bewerben können sich eingetragene Vereine, die in Deutschland Straßenkatzen fangen und kastrieren lassen.

 

Schicken Sie uns Ihre Bewerbung – es ist ganz einfach!

 

Beschreiben Sie uns auf einer Seite die Arbeit Ihres Vereins und begründen, warum wir gerade Ihren Verein unterstützen sollen.

 

Der Text sollte u.a. Ihre Kastrationszahlen (Katze, Kater) aus 2019 und 2018 enthalten. Bitte geben Sie uns auch die Kosten für die Kastrationen von herrenlosen Katzen und Katern bei Ihrem Tierarzt an.

 

Einsendeschluss ist der 24. April 2020

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen unter info@bernd-stephan-tierschutz-stiftung.de!

 

 


Verantwortung übernehmen, Tierleben schützen!

 

Ausbildungsprogramm für bulgarische und deutsche Studierende der Veterinärmedizin im Bereich Tierschutz und Kastrationen im Tierheim in Schumen, Bulgarien

 

im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit zwischen der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Trakischen Universität Stara Zagora, Bulgarien, den Tierarztpraxen Roger Wagner und der Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung

 

 

Das Tierheim in Schumen beherbergt dauerhaft rund 400 Hunde, die gefüttert, kastriert und medizinisch versorgt werden. Im März 2015 hat der Verein Grund zur Hoffnung e.V. die Verantwortung für das Tierheim übernommen und betreut und organisiert es von Deutschland aus (www.grund-zur-hoffnung.org). Hope for Animals ist der Partnerverein auf bulgarischer Seite, der das Tierheim offiziell betreibt. Das Schumener Tierheim hat in Bulgarien einen Sonderstatus als einziges Tierheim, das von einer Public Private Partnership finanziert wird. Hope for Animals hat einen Vertrag mit der Stadtverwaltung geschlossen. Von deutscher Seite gewährleistet die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung die Finanzierung der laufenden Kosten; Grund zur Hoffnung kommt für die regelmäßigen Impfungen, für weitere medizinische Präventivmaßnahmen, Hundehütten usw. auf.

 

Neben dieser großen Verantwortung ist es uns das wichtigste Anliegen, mittel- bis langfristig eine Reduktion der Population der Straßentiere zu erreichen. Dies schaffen wir nur durch eine angepasste Menge von Kastrationen von Streunern sowie Kontinuität des Kastrationsprogramms.

Deswegen stellen die Stiftung und der Verein zusätzlich Mittel für ein ganzjähriges Kastrationsprogramm für Hunde sowie Katzen aus Schumen und den umliegenden Dörfern zur Verfügung. Im Jahr 2017 wurden über 700 Hunde und Katzen kastriert.

 

 

Ergänzt werden soll diese Arbeit nun durch ein erweitertes Programm.

 

Im Februar 2019 werden Prof. Dr. Axel Wehrend der Justus-Liebig-Universität Gießen, Assoc. Prof. Plamen Ivanchev Georgiev, PhD der Trakischen Universität in Stara Zagora (Bulgarien), Tierarzt Roger Wagner mit seinen beiden Tierarztpraxen in Bad Vilbel und Karben und die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung aus Bad Homburg ein deutsch-bulgarisches Ausbildungsprogramm für Studierende der Veterinärmedizin starten. Die Ausbildung wird im Tierheim in Schumen (Bulgarien) stattfinden, in dem ganzjährig Straßentiere kastriert werden.

 

Die Studierenden sollen im Rahmen dieses Austauschprogramms hauptsächlich praktisch, aber auch theoretisch weiter qualifiziert werden. Die Teilnehmerzahl ist zunächst auf fünf bulgarische und fünf deutsche Studierende begrenzt, damit eine intensive Betreuung der Teilnehmer gegeben ist. Unter Anleitung der Lehrkräfte Prof. Wehrend, Assoc. Prof. Georgiev, PhD sowie Tierarzt Roger Wagner, die sich durch ihre langjährige Erfahrung im gynäkologischen Bereich der Tiermedizin auszeichnen, werden die Studenten und Studentinnen tagsüber im Operationsraum arbeiten und Techniken erlernen, um Kastrationen gut und sicher durchzuführen. Kastriert werden sowohl Hündinnen und Rüden als auch Kätzinnen und Kater.

 

Ein weiteres, essentielles Ziel ist es, die Studenten für Tierschutz zu sensibilisieren und ihnen neben der praktischen Erfahrung auch den Tierschutzgedanken zu vermitteln. Deswegen wird das Programm abends durch Vorträge und Referate über tierschutzrelevante Themen ergänzt.

 

Außerdem profitieren sowohl die Studierenden als auch die Lehrkräfte von dem internationalen Austausch, denn obwohl beide Länder dem EU-Gesetz unterstehen, sind doch die nationalen Auslegungen der Gesetze teilweise sehr unterschiedlich, was sich natürlich auch in der Arbeitssituation für Veterinärmediziner in Bulgarien und Deutschland widerspiegelt. Ein Austausch von Dozenten und Studenten kann daher dazu beitragen, Theorie und Praxis besser in Einklang zu bringen und helfen, neue Erfahrungen zur Weiterbildung und zur akademischen Formation der Teilnehmer zu nutzen.

 

 

 

Notwendige Investitionen für das Programm

 

Im Vorfeld müssen wir jedoch noch einiges investieren, um die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Durchführung zu schaffen:

-        2 OP-Räume inkl. Ausstattung
Im Tierheim in Schumen gibt es aktuell nur einen Operationsraum und einen OP-Tisch, der gut 100 Jahre alt und schon mit Holzklötzen unterbaut ist, damit er nicht wackelt. Dieser Tisch muss unbedingt ausgetauscht werden und wir benötigen dringend einen zweiten Operationsraum inkl. Ausstattung (OP-Tische, Autoklaven bzw. Heißluftsterilisatoren für die gründliche, sterile Reinigung der OP-Bestecke. Für den neuen Raum fehlen außerdem noch OP-Lampen für punktgenaue Beleuchtung). Die Pläne dafür sind schon entworfen.

-        2 Vorbereitungsräume
Für jeden Operationsraum brauchen wir zudem einen Vorbereitungsraum, in dem die Tiere vor der Kastration in Ruhe einschlafen dürfen, geschoren und vorbereitet werden. Bisher gibt es nur einen Vorbereitungsraum im Tierheim.

-        Chirurgische Operationsbestecke

-        Zur Durchführung des Programms werden wir viel Verbrauchsmaterial, selbstauflösendes Nahtmaterial, sterile OP-Handschuhe, Medikamente, Mikrochips uvm. brauchen und finanzieren müssen.

 

Aber: Allein schaffen wir das nicht – für die Finanzierung dieses Materials bitten wir Sie um Ihre Unterstützung!

 

Die beteiligten Ausbilder arbeiten ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis und die deutschen Studenten, die an dem Austauschprogramm teilnehmen, werden ihre Reisekosten selbst tragen. Für die bulgarischen Teilnehmer wird die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung für Reisekosten und Unterkunft aufkommen.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie zum Erfolg des Projektes mit einer zweckgebundenen Spende unter dem Stichwort „Kastrationsprogramm“ beitragen könnten. Bitte helfen Sie uns, die Situation für Straßentiere in Bulgarien zu verbessern!

 

Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung 

Taunus-Sparkasse Bad Homburg

IBAN: DE25 5125 0000 0001 1206 20

BIC: HELADEF1TSK

 

 

Verwendungszweck: Kastrationsprogramm

 

Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar. Bei Spenden in Höhe von bis zu 200 Euro können Sie sich unter diesem Link die Vereinfachte Zuwendungsbestätigung herunterladen:

https://www.bernd-stephan-tierschutz-stiftung.de/startseite/wie-können-sie-helfen/

 

 


 

Alles Liebe zum Valentinstag!

 

Vielleicht haben Sie am Tag der Liebe ein paar Euro für arme Hunde und Katzen, die in den Tierheimen und Auffangstationen, die wir unterstützen, versorgt werden müssen, übrig?

 

Wir und die Vierbeiner danken es Ihnen!

 

Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung

Taunus-Sparkasse Bad Homburg

IBAN: DE25 5125 0000 0001 1206 20

 BIC: HELADEF1TSK

 


Wer wir sind

Die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung ist eine kleine, effiziente Organisation, deren Mitgliedern Tierschutz eine Herzensangelegenheit ist. Mehr...

 

Was wir leisten

Die Stiftung fördert Tierheime, Gnadenhöfe und weitere Tierschutzprojekte in Deutschland sowie im Ausland.  Mehr darüber...


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Botschafter der Stiftung

Damien Puckler, der gebürtige deutsche Schauspieler, international bekannt u.a. aus der TV-Serie Grimm, ist Botschafter... Mehr...

 

Artikel über Damien Puckler und Roxy in DOGStoday...



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